Lehramt Physik

Neben dem Bachelor- und Masterstudium an der Uni Rostock hast du auch die Möglichkeit Physik auf Lehramt zu studieren. Auch hierzu gibt es einige Tipps und Hinweise, wie du vor allem die ersten Semester überstehst.

Stundenplan

Physik ist eines der "starren" Fächer. Dies eröffnet dir Vor-, aber auch Nachteile. Der größte Vorteil ist, dass du die Vorlesungen, Übungen und Praktika der Physik als Basis für deinen Studienplan nehmen kannst (den du dir als LA-Student jedes Semester neu zusammenschustern darfst). Das heisst, du trägst erstmal die für dein Semester vorgesehenen Physik-Veranstaltungen in den Plan. Danach suchst du dir dann Veranstaltungen der anderen Bereiche (2. Hauptfach / Nebenfach) raus und trägst diese idealer weise in die noch freien Zeitblöcke ein. Hierzu nutzt du das LSF (Vorlesungsverzeichnis) lsf.uni-rostock.de Daraus ergibt sich dann auch schon der größte Nachteil: Da nur die Mathematik sich mit der Physik abzusprechen scheint, stellen LA-Studenten mit anderen Zweitfächern jedes Semester aufs Neue fest, dass sich viele(!) Veranstaltungen überschneiden. Gerate nun nicht in Panik, denn auch wenn im 1. Semester die Physik deinen Studienplan dominiert, ab dem 2. Semester hast du wesentlich mehr Platz für Veranstaltungen deines Zweitfaches und der Bildungswissenschaften, wie z.B. Pädagogik und pädagogische Psychologie. Um das Studium in Regelzeit zu schaffen, ist es wichtig, dass du pro Semester im Schnitt auf 30 Leistungspunkte (LP) kommst. Die Regelstudienzeit beträgt 10 Semester, wobei im letzten Semester die Staatsexamensarbeit und die -prüfungen liegen.

Physikalische Praktika

Auch als LA-Student musst du Praktika absolvieren. Diese nehmen in der Regel pro Woche mindestens 4 Stunden in Beschlag. Erfahrungsgemäß benötigst du in den ersten 2 Semestern die volle Zeit, ab dem 3. Semester läuft das Ganze etwas entspannter (aber nicht weniger intensiv, da du das Protokoll dann zu Hause schreiben kannst). 

Nun das vielleicht Wichtigste: Wie ergattert der LA-Student seine Leistungspunkte in Physik?

Dies ist recht einfach zu erklären. Für alle Physik-Veranstaltungen sind Hausaufgaben anzufertigen, bei denen du bei jeder Abgabe im Schnitt min. 50% der Punkte erreichen musst, um an der Prüfung teilnehmen zu dürfen. Pro Semester hast Du maximal 3 Prüfungen in Physik.